Montag, 21. Oktober 2019

50 Tage - 50 Chancen Tag 9, 10 und 11

Gestern ging die Buchmesse in Frankfurt zu Ende, davon werde ich euch noch in Ruhe berichten. Heute erstmal zurück zu meiner persönlichen Challenge, meinen mir gestellten Aufgaben und wie es mir damit geht.
Die Routinen habe ich inzwischen ganz gut im Griff. Der regelmäßige Wasserkonsum fällt mir zwar immer noch schwer, weil ich einfach keinen Durst habe, aber ich halte mich trotzdem daran und fühle mich auch gut damit.
Heute geht es mir um ein Thema, das mich beruflich sehr umtreibt. Ihr wisst, ich lebe mehr oder weniger vom Schreiben, wobei die Haupteinnahmen zumindest bei mir nicht aus den Tantiemen für meine Bücher bestehen sondern aus den Honoraren, die ich für Lesungen in Bibliotheken oder Schulen bekomme. Ich bin also darauf angewiesen, dass BibliothekarInnen und LehrerInnen nicht nur meine Bücher kennen und von mir wissen, sondern mich auch zu Lesungen einladen.
Das heißt mit anderen Worten: Ich muss Werbung für meine Bücher und meine Lesungen machen, muss andere als Kunden akquirieren.
Das sagt sich leichter, als es tatsächlich ist. Deshalb war ich auch froh, als ich vor einiger Zeit bei einer Leseagentur untergekommen war, die sich um alles kümmern wollte. Eine Zeitlang war das auch eine feine Sache, aber inzwischen hat meine Leseagentin ihren Beruf als solche an den Nagel gehängt und ich stehe wieder ohne Agentur da. Und will eigentlich auch gar keine Agentur mehr. Nur heißt das eben, dass ich mich jetzt selbst wieder ins Rennen werfen muss, was zugegebenermaßen nicht immer einfach ist. Nur die wenigsten Veranstalter kommen von selbst auf mich zu und im Klinkenputzen bin ich nicht besonders gut.

© Mabel Amber

Trotzdem habe ich mir vorgenommen, genau das in nächster Zeit regelmäßiger zu tun. Ganz wunderbare Unterstützung habe ich hier durch einen meiner Verlage gefunden, nämlich durch den (Schul)Buchverlag Kempen. Der Buchverlag Kempen hat für mich in den letzten Wochen eine große Kiste Werbeflyer drucken lassen, die ich jetzt mit einem persönlichen Anschreiben versehen an Schulen aussenden kann. Per Post. Das könnte ich natürlich auch elektronisch machen, aber ich glaube einfach, wenn man einen Brief öffnet, einen Flyer in der Hand hat, der dann vielleicht auch noch eine Weile auf einem Tisch in einem Lehrerzimmer liegt, wird man eher aufmerksam, als bei einer Mail, die man so schnell einfach wegklicken kann.

• 8 Stunden Schlaf täglich
• 1 Stunde für mich jeden Morgen
• Morgenseiten
• Finanzjournal
• 3 Liter Wasser täglich
• 10.000 Schritte 
• regelmäßig bloggen
• regelmäßig Instagram
• wöchentlich 20 Aussendungen


Deshalb habe ich mir vorgenommen, jede Woche mindestens 20 Aussendungen zu machen in der nächsten Zeit. Ob meine Methode erfolgreich ist, weiß ich noch nicht. Aber ich werde dran bleiben und euch dann davon berichten.
Und falls diesen Blogbeitrag zufällig eine Lehrerin oder ein Lehrer liest: Sehr sehr gerne komme ich mit meinen Büchern auch zu euch an die Schule, um daraus zu lesen und mit den Kindern über das Schreiben, die Geschichten und auch übers Büchermachen zu sprechen.


Freitag, 18. Oktober 2019

50 Tage - 50 Chancen Tag 7 und 8

Es ist der Buchmesse Frankfurt geschuldet, dass ich im Moment so wenig Zeit zum Bloggen habe.
Trotzdem will ich euch ja weiter über meine Challenge auf dem Laufenden halten, im wahrsten Sinne des Wortes. Die täglichen 10.000 Schritte sind nämlich während der Messetage eine meiner leichtesten Übungen.
Es geht bei meinen Routinen aber nicht ausschließlich um genug Schlaf und ausreichend Bewegung. Ich habe mir auch andere Dinge vorgenommen, um nicht nur gesundheitlich sondern auch beruflich auf den Füßen zu bleiben. Zum einen möchte ich versuchen, wieder regelmäßiger zu bloggen. Das muss sicher nicht jeden Tag sein, aber die aktuelle 50 Tage - 50 Chancen Aktion hilft mir dabei, mich wieder an eine gewisse Regelmäßigkeit zu gewöhnen. Das zweite Ziel ist eine stabile Community auf Instagram. In anderen sozialen Netzwerken bin ich nicht (mehr) unterwegs. Hierzu habe ich mir vorgenommen, möglichst täglich eine Story und mehrmals pro Woche einen Feed abzusetzen. Beides klappt noch nicht immer, aber ihr werdet mich in Zukunft öfter auf meinem Weg als Autorin begleiten können als bisher. 

• 8 Stunden Schlaf täglich
• 1 Stunde für mich jeden Morgen
• Morgenseiten
• Finanzjournal
• 3 Liter Wasser täglich
• 10.000 Schritte 
• regelmäßig bloggen
• regelmäßig Instagram

Und weil ich jetzt schon wieder los muss, um heute die Buchmesse mit 10 (in Worten: zehn) Kindern zu besuchen, ist dies nur ein sehr kurzer Blogpost geworden. Aber immerhin darf ich heute in meiner Challenge hinter "bloggen" ein Häkchen setzen. Und warum ich die Messe mit so vielen Kindern im Schlepptau besuche, könnt ihr dann bei Instagram nachlesen.



Mittwoch, 16. Oktober 2019

50 Tage - 50 Chancen Tag 6

So langsam komme ich mir in meinem eigenen Blog vor wie einer dieser Gesundheitsapostel, es tut mir leid, wenn ich auch bei euch so rüberkomme. Darum geht es mir gar nicht. Also schon um Gesundheit, um meine eigene, aber jede(r) muss ihren/seinen eigenen Weg finden, mit dem er klar kommt. 
Mir geht es mit meiner persönlichen 50 Tage Challenge mehr darum, einmal für mich festzulegen und zu definieren, welche Dinge mir wichtig sind, um in meinem Beruf als Autorin weiter zu kommen bzw. auf den Füßen zu bleiben, auch wenn die Branche einem manchmal den Boden unter selbigen wegziehen möchte. 
Und prompt tappe ich schon wieder in meine eigene Falle - ich schiebe Schuld von mir zu anderen, diesmal zur Buchbranche. Und genau das will ich nicht mehr tun. Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht. Ich muss es mir immer wieder neu sagen, fast wie ein Mantra, weil es so viel leichter ist, die Schuld bei anderen zu suchen oder sich auf der Schuld anderer auszuruhen. 

Schuld daran, dass ich mich viel zu wenig bewege, oft Kopfschmerzen und Rückenschmerzen habe, ist mein sitzender Beruf. Muss man ja träge und übergewichtig werden, wenn man den ganzen Tag sitzt. Das zumindest habe ich mir jahrelang gesagt. Und dabei ziemlich erfolgreich verdrängt, dass es eine Zeit in meinem Leben gab, in der ich täglich zwei Sportarten für Triathlon-Wettkämpfe trainiert habe, in der ich Marathon gelaufen bin, in der ich ca. 15 KG leichter war. Und das nicht etwa, weil ich den ganzen Tag nichts anderes zu tun hatte, sondern trotzdem ich in dieser Zeit als Rechtsanwältin täglich viele Stunden hinter dem Schreibtisch in einem Büro gesessen habe. Es liegt also nicht am Beruf, sondern einzig und allein an mir. Und das soll sich ändern.

• 8 Stunden Schlaf täglich
• 1 Stunde für mich jeden Morgen
• Morgenseiten
• Finanzjournal
• 3 Liter Wasser täglich
• 10.000 Schritte 

Ich werde allerdings nicht zurückkehren zum Leistungssport. Weniger mangels Zeit als mehr mangels Lust. Früher hat mich der Spaß am Wettkampf angetrieben, der Wunsch, mich zu verbessern, die Latte noch ein Stückchen höher zu legen. Diese Zeit ist für mich vorbei, der Hunger ist gestillt. Was mir geblieben istt: die Lust am Radfahren und die Freude am Draußensein.  


Mit dem Rad erledige ich inzwischen fast alle größeren Wege, selbst im Zug nehme ich das Rad oft mit, um dann am Zielort mobil zu sein. Jetzt möchte ich mich auch zu Fuß wieder mehr bewegen. Ein erstes Ziel, an dem ich seit einiger Zeit arbeite, sind 10.000 Schritte täglich. Ich habe schon gemerkt, dass ich dazu etwas mehr tun muss, als nur vom Schreibtisch zum Kühlschrank und zurück zu laufen. Ich habe damit begonnen, zu meiner Arbeitsstelle zu laufen, statt mit dem Rad zu fahren (nur ca. 3 KM), ich gehe oft am Abend noch mal eine kleine Runde um unseren Block, um mein Ziel auch wirklich zu erreichen. Für viele von euch mag das lächerlich sein. 10.000 Schritte sind nun wirklich keine sportliche Herausforderung. Aber ich spüre schon die Veränderung, denn es jeden Tag wieder und wieder zu schaffen, ist an manchen Tagen gar nicht so einfach. Steigern kann man sich immer noch. Aber selbst ein Marathon beginnt irgendwann mit dem ersten Schritt.





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