Freitag, 9. August 2019

Motivation statt Prokrastination

In ihrer letzten E-Mail an mich hat meine Freundin und Kollegin Alice Gabathuler ein Motivationsschild veröffentlicht, das seit ein paar Jahren bei ihr an der Wand hängt.

(c) Alice Gabathuler

Ich kann auch. Und ich will auch. Und trotzdem kriege ich oft den Hintern nicht hoch. Kennt ihr, oder? Alices Schild hat mich darüber nachdenken lassen, mit welchen Tricks ich mich so zum Schreiben motiviere, wenn die Luft mal wieder raus ist.

Drei Dinge sind mir dabei eingefallen, die für mich besonders wichtig sind und die vielleicht auch euch helfen können, wenn der innere Schweinehund mal wieder müde grunzt. 

1. Bullet Journal

Ich hatte euch ja schon erzählt, dass ich große Aufgaben gerne in viele kleine Schritte und Ziele unterteile, einfach, um öfter und mehr Erfolgserlebnisse zu haben. Diese Schritte versuche ich, in meinem Bullet Journal so darzustellen, dass ich sie tatsächlich abhaken kann. Zum Beispiel unterteile ich meine Manuskripte gerne in 5-Seiten-Schritte, die es zu schaffen gilt.


Mag albern sein, aber mich spornt das an, an Zielen auch wirklich dran zu bleiben, egal wie viele Schritte bis dorthin nötig sind.

2. Pomodoro - Technik

Schon mal davon gehört?
Diese Technik wurde von dem Italiener Francesco Cirillo entwickelt. Pomodoro ist italienisch und heißt Tomate. Mit einer Tomate hat diese Technik nur so viel zu tun, dass Cirillo für sie eine Eieruhr in Form einer Tomate zur Hilfe nahm.
Bei der Pomodoro-Technik unterteilt man seine Arbeitseinheiten in jeweils 25 Minuten (was auch eher Zufall ist, weil sich Cirillos Tomaten-Uhr nur bis 25 Minuten einstellen ließ). Nach jeder sog. Pomodoro-Einheit folgt eine Kurzpause von 5 Minuten. Und nach 4 Arbeitseinheiten folgt eine längere Pause von 30 Minuten.


Die Pomodoro-Technik ist zu einer beliebten Zeitmanagement-Technik geworden. Es gibt zahlreiche Apps fürs Smartphone, die dabei helfen, zwischen Arbeitseinheit und Pause abzuwechseln. Ich nutze die Tomate seit einiger Zeit und mir hilft die Technik sehr dabei, für längere Zeit an einem Text sitzenzubleiben, auch wenn es mal nicht so läuft. Aufstehen, Kaffee kochen, Kühlschrank putzen oder Blumen gießen - bei mir alles beliebte Unterbrechungen und Ablenkungen - kann ich ja dann in den 5-Minuten-Pausen machen. Ich bin ehrlich immer wieder überrascht, wie leicht es mir plötzlich fällt, mehrere Stunden am Stück intensiv zu arbeiten. Probiert es einfach mal aus. 

3. Teelicht - Technik

Eine andere Technik, die ich gerne nutze, ist die Teelicht-Technik. Ich habe sie früher schon mal in meinem Blog vorgestellt. Leider weiß ich nicht mehr, von wem ich diese Technik gelernt habe, aber das ist auch nicht so wichtig, weil ihre Anwendung kein großes Geheimnis ist.



Und darum geht es:
Ein handelsübliches Teelicht brennt ungefähr 4 Stunden. Ich nehme mir vor, mindestens 4 Stunden täglich an meinen Texten zu schreiben. 
Jedesmal, wenn ich mein Dokument öffne und arbeite, zünde ich vorher das Teelicht an. Schließe ich das Dokument und mache eine Pause, wird die Kerze wieder ausgepustet. Bis zum nächsten Arbeitseinsatz. Das wiederhole ich über den Tag verteilt so oft, bis das Teelicht von selbst erlischt. Dann weiß ich, dass ich meinen Vorsatz mal wieder in die Tat umgesetzt habe. Simpel. Aber manchmal echt hilfreich.

Und zum Schluss: 

Vergesst nicht die Belohnungen. Mir geht es oft so, dass ich an meinen Tagen mit Dreifacheinsätzen als Autorin, Buchhändlerin und alleinerziehende Mutter mit einem Haus voller Kinder mich selbst auch mal vernachlässige. 


Auch hier hilft mir seit einiger Zeit mein Bullet Journal. Ich nehme mir für jede Woche 5 Kleinigkeiten vor, die ich nur für mich tun will. Dinge, wie mir eine Blume kaufen, mal wieder ein heißes Bad gönnen oder auch - je nach Jahrezeit - mir einfach mal wieder einen heißen Kakao oder Eisbecher genehmigen. Kleine Auszeiten nur für mich. 
Zum Thema Selbstfürsorge kann ich aber gerne auch irgendwann mal einen eigenen Blogbeitrag schreiben, da fällt mir noch so manches ein.

Und jetzt bin ich neugierig: Wie motiviert ihr euch?


Montag, 22. Juli 2019

E-Mail für dich (2)

Wir kennen (und lieben) uns seit Jahren. Wir ticken ähnlich und doch wieder nicht. Jede von uns weiß, was die andere gerade umtreibt und oft begleiten uns unsere wechselseitigen Morgenmails durch den nächsten Tag. Alice Gabathuler ist so viel mehr für mich als nur eine liebe Kollegin. Und es war ihre Idee, Euch einen Blick in unsere Mails werfen zu lassen .

Meine erste Mail findet Ihr HIER. Und Alices Antwort könnt Ihr HIER nachlesen. So ganz konnte ich mich ihrer Meinung nicht anschließen ...


Liebe Alice,

danke für Deine ausführliche Antwort. Du hast schon recht, leider hält das Leben oft ganz viele verschiedene Wände für uns bereit. Ich habe jetzt den ganzen Tag über die Wände in meinem Leben nachgedacht und nein, so wie Du mir das vorgeschlagen hast, kann ich das nicht angehen. Ein paar Leitersprossen hier, Schild hinhängen, ein paar Leitersprossen da, Schild hinhängen… aber ich weiß jetzt auch, warum das so für mich nicht funktioniert.
Diese Wände stehen ganz unterschiedlichen Zielen im Weg. Es geht nicht darum, dass ich nicht mehrere Dinge gleichzeitig anpacken will. Ich habe dir ja mal erzählt, dass ich vor einer gefühlten halben Ewigkeit sogar ziemlich erfolgreich Triathlon betrieben habe. Damals habe ich drei Sportarten trainiert, Training war täglich und trainiert wurden jeweils immer zwei Sportarten. Da ging das mit dem Abwechseln ganz wunderbar. Mal ein paar Kilometer laufen, mal etliche Bahnen schwimmen, mal Rad fahren, dann wieder laufen. Einige verdammt hohe Wände, aber das Ziel dahinter war immer das gleiche: der Wettkampf.
Jetzt ist es aber so, dass mein Ziel der berufliche Erfolg ist bzw. die nackte Tatsache, dass ich mich und meine Kinder von meinem Beruf ernähren können will.  Dass wir ganz nebenbei auch einen verwilderten Garten irgendwie auf Vordermann bringen müssen oder die Fenster dringend geputzt werden müssten,  das sind Baustellen bzw. Wände – um bei unserem Bild zu bleiben – die zwar im Weg stehen, aber über die ich nicht drüber muss, wenn ich mit dem Schreiben Geld verdienen will. Das sind Wände, um die ich auch getrost herumgehen kann, denn sie stehen an einem anderen Weg zu einem anderen Gipfel.
Trotzdem gebe ich Dir in einem anderen Punkt recht. Auch zu meinem Gipfel führen ja ganz viele Wege. Das sind die Bücher, die ich schreibe, die Lesungen, die ich mache, die Schreibwerkstätten, die ich veranstalte. Mal sind es Jugendromane, mal kürzere Erstleser und ganz oft ist es alles auf einmal, das bewältigt werden muss. Hier ist es ganz sicher so, dass ich nicht stur nur einem Weg folge und alles andere rechts und links liegenlasse. Hier mache ich es so wie du: mal die eine Leiter, dann wieder die andere ein Stück. Und manchmal ist der Weg zum Ziel verdammt lang und steil.
Dabei versuche ich das umzusetzen, was ich eigentlich im Radrennsport gelernt habe: Wenn der Berg sehr steil ist, niemals auf den Gipfel gucken und auf das lange Stück Asphalt, das noch vor dir liegt. Den Blick immer nur aufs Vorderrad und die nächsten 30 Zentimeter. Die müssen geschafft werden. Und dann wieder die nächsten 30 Zentimeter. Und ganz notfalls auch mal ein paar Serpentinen auf der Straße fahren, wenn der direkte Weg zu steil ist. Und wieder 30 Zentimeter. Und plötzlich ist man am Gipfel.


So hangele ich mich heute noch durch schwere oder langwierige Aufgaben. Zentimeter für Zentimeter, Seite für Seite, manchmal auch nur Satz für Satz.
Nur Absteigen sollte man nach Möglichkeit nicht, weil danach die Beine verdammt schwer werden.
Und ich glaube, das war mein Fehler in letzter Zeit. Ich bin zu oft abgestiegen. Und einige Male hat mich auch ein fieses Unwetter vom Rad gepustet. Und jedes Mal wird das Anfahren ein bisschen mühseliger. Aber so allmählich komme ich wieder in den Tritt.
Eigentlich wäre das ja eine prima Möglichkeit, die vielen kleinen Schritte und Zentimeter, die zurückgelegt werden müssen, in meinem Bullet Journal graphisch darzustellen. Ich glaube, ich brauche jetzt mal meine Stifte.

Ich drück dich. Ganz doll.
Jutta


Sonntag, 21. Juli 2019

E-Mail für dich

Wir kennen (und lieben) uns seit Jahren. Wir ticken ähnlich und doch wieder nicht. Jede von uns weiß, was die andere gerade umtreibt und oft begleiten uns unsere wechselseitigen Morgenmails durch den nächsten Tag. Alice Gabathuler ist so viel mehr für mich als nur eine liebe Kollegin. Und es war ihre Idee, Euch einen Blick in unsere Mails werfen zu lassen ...


Liebe Alice,
ich selbst bin mal wieder seit 5.00 wach, weil das Karussell in meinem Kopf mich nicht mehr schlafen lässt. Aber ich bin wild entschlossen, aus diesem Tief wieder rauszukommen. Aktuell beschäftige ich mich ein bisschen mit so Themen wie Zielsetzung, Ziele umsetzen etc., weil ich da oft sehr unkoordiniert bin. Ich habe immer tausend Ideen, nochmal so viele Pläne und komme trotzdem nicht recht vom Fleck. Mir wird auch allmählich klar, warum das so ist.
Neulich habe ich irgendwo ein schönes Bild gelesen oder gehört, da hieß es:
Wenn du damit kämpfst, eine lange Leiter hinaufzuklettern, um über eine Wand in deinem Leben zu kommen, dann überprüfe erst einmal, ob die Leiter an der richtigen Wand liegt. Das hat mir gefallen. Dieses Bild. Und da ist mir einiges klar geworden. Mein Leben besteht aktuell aus ganz vielen Wänden. Und statt dass ich erstmal eine Wand überwinde, schnappe ich meine Leiter und stelle sie permanent wieder an eine andere Wand an. Ich kletter ein Stückchen hoch, dann sehe ich “Oh, da muss ich ja auch noch rüber”, dann klettere ich zurück, nehme die Leiter und lehne sie woanders an. Mit diesem Bild konnte ich irrsinnig viel anfangen bei der Selbstreflexion.


Sprich, ich kämpfe mich aus meinem finanziellen Schlamassel, dann sehe ich von der Leiter herab meinen völlig zugewachsenen Garten, kletter runter, mache Gartenpläne, fange in irgendeiner Ecke an, gebe nach zwei Stunden völlig entkräftet auf, klettere wieder runter und lehne meine Leiter an die Wand Hausputz. Und so weiter. Und so weiter. So kann das nie was werden.
Und noch etwas habe ich gelernt. Dass ich mein Ziel viel konkreter benennen muss.
Wenn mich jemand gefragt hat, was mein Ziel ist, habe ich oft Dinge gesagt wie: Ich will Autorin sein. Oder: Ich will schreiben. Und da blieb ich dann stecken. Auch dafür habe ich schöne Vergleiche gefunden, das ist so in etwa, wie wenn ich sage: Ich will gesünder leben. 
Tja. Wer will das nicht. Dann kann ich mich wunderbar im Bett umdrehen und weiter schlafen und mir am nächsten Tag wieder sagen: Ich will gesünder leben. Spätestens am dritten Tag sag ich dann: eigentlich will ich aber .. und irgendwann gebe ich dann frustriert auf. Weil das Ziel viel zu wenig konkret ist. Würde ich sagen, ab heute laufe ich jeden Tag 10.000 Schritte, oder, ab heute esse ich nur noch Zuckerfrei oder fünfmal am Tag Gemüse, dann wären das konkrete Ziele.
Oder wenn ich sage, ich will einen Achttausender besteigen, werde ich nie auf einem ankommen. Ich muss mir den schon konkret aussuchen, mich informieren, trainieren, einen Plan machen, mir Personal zusammenstellen, und irgendwann auch losgehen.
Eigentlich sollte das alles völlig selbstverständlich sein oder? Mir ist das erst in den letzten Tagen so richtig klar geworden und ich stehe noch ganz am Anfang. 
Jedenfalls weiß ich jetzt, dass ein “ich will Autorin sein” oder “ich will schreiben” viel zu schwammig ist. Schreiben kann ich auch in der Badewanne und die Texte danach im Klo runterspülen. Das ist es ja nicht, das ich will.
Ich habe es jetzt für mich so formuliert: Ich will – verdammt nochmal – von meiner Arbeit als Autorin gut leben können.
Ist das konkret genug? Was meinst du? Ich überlege noch, ob ich das für mich noch mehr konkretisieren sollte. Z.B. ich will als Autorin jeden Monat .... xy Euro verdienen. Das wäre ein sehr konkretes Ziel und vermutlich noch sinnvoller.
Und jetzt muss ich mich hinsetzen und mir überlegen, was ich für die Besteigung dieses Achttausenders alles brauche. Und was ich auch oft vergesse – irgendwann muss ich einfach auch mal losgehen. Sonst wird das nie was, wenn ich immer nur unten stehe und hochgucke.

Soweit meine aktuellen  Überlegungen. 
Und dazu die Erkenntnis: Wenn ich diesen Berg bezwinge, habe ich genug Zeit und vor allem Geld, mich um alles andere  zu kümmern. Dann kann ich mir nämlich auch Hilfe leisten oder Urlaub oder bessere Geräte (siehe Garten, den ich aktuell in meinen manischen Ich-muss-jetzt-den-Garten-Retten-Anfällen mit einer winzigen rostigen Gartenschere bearbeite)

Trag Dir Sorge. 
Deine Jutta



Montag, 15. Juli 2019

Morgenseiten oder #morningpages

Was ist das eigentlich immer mit diesen #morningpages, die ich fast täglich bei Instagram erwähne und die auch bei anderen regelmäßig auftauchen. Pinkfisch hat es in einem Blogbeitrag vor kurzem wunderbar erklärt, woraufhin mir eingefallen ist, dass ich bereits 2015 auch einmal etwas dazu geschrieben hatte. Da mein alter Blog inzwischen kaum noch sichtbar ist und im Netz vor sich hindümpelt, habe ich meinen damaligen Blogpost nochmal gesucht und hierher geholt. Und ja, ich schreibe die Morgenseiten immer noch. Mehr denn je. Und rate jedem dazu, der das Gefühl hat festzustecken, nicht weiter zu wissen oder einfach mit einem freien Kopf in den Tag starten will. Aber hier jetzt erst einmal mein Blogeintrag vom 2. September 2015:
------------------------------------------------------------------------------------------------------

 Alle Welt scheint sie zu kennen - für mich waren sie neu: Die Morgenseiten.

Gestolpert bin ich über diesen Begriff erstmals vor einigen Wochen, als ich mir zur Ferienlektüre das Buch "Die Honigfrau" von Agnes Flügel kaufte. Agnes Flügel hat den Sprung von der Großstadt Hamburg in die Pampa irgendwo an der Ostsee gewagt und hat ihre eigene Honigmanufaktur gegründet. Oder - um es einfacher auszudrücken - sie ist zur (Berufs)Imkerin geworden. Ihren spannenden Werdegang beschreibt sie in o.g. Buch.
Und zu diesem Weg gehörte eben auch das Schreiben von diesen Morgenseiten. 
Da Agnes Flügel ihre Anleitung aus einem Ratgeber für Künstler entnommen hat, wurde ich neugierig und habe mich auf die Suche nach mehr gemacht. Und so einiges zu diesem Thema im Netz gefunden. 

Was meint Frau Flügel damit, wenn sie von "Morgenseiten" spricht?
Einfach ausgedrückt: Bei Morgenseiten handelt es sich um eine Kreativitätstechnik, die dabei helfen soll, Ideen zu sammeln. Erfunden und bekannt gemacht hat diese Technik Julia Cameron in ihrem Buch "Der Weg des Künstlers".

(c) Julia Cameron


Die Technik ist einfach: Man schreibt handschriftlich (!) drei Seiten hintereinander weg, ohne den Stift dabei abzusetzen.

Mit anderen Worten: Man lässt seine Gedanken fließen, man schreibt sich leer. Und schafft dadurch Platz für neue Gedanken, neue Ideen. Es ist ein bisschen so wie ein Hausputz. Die Denkschubladen werden leergeräumt rsp. geschrieben, damit wieder Platz für neues ist. Ganz nebenbei findet man neue Lösungswege, neue Denkansätze, verschafft sich Klarheit in den Undurchsichtigkeiten, die man durch die Nacht geschleppt hat, räumt auf im Unterbewusstsein dadurch, dass man den ganzen Kram mal nach draußen kehrt. 

Die Regel für Morgenseiten ist einfach:

  • Man schreibt ausschließlich handschriftlich, das ist wichtig, weil so die Gedanken direkt aufs Papier fließen.
  • Man setzt den Stift an, schreibt drauf los, egal was, und man hört erst wieder auf, wenn man drei DIN A 4 Seiten gefüllt hat.
  • Man schreibt die Morgenseiten - der Name sagt es schon - sofort nach dem Wachwerden. Am besten noch vor dem ersten Kaffee!
  • Das Geschriebene packt man weg. Es ist nicht zum Lesen bestimmt. Auch selbst soll man nicht hinterher lesen, was man geschrieben hat. Das verschafft einem die Freiheit wirklich ALLES aufschreiben zu können, jeden Gedanken, alles, was nach draußen drängt. Der Wert der Morgenseiten liegt eben genau darin, dass die Schere im Kopf einmal zur Seite gelegt wird.

Ich habe es ausprobiert in den letzten Wochen. Und ich bin begeistert.

Eine ähnliche Methode ist es, nach der Uhr zu schreiben. Also sich hinzusetzen und z.B. 20 Minuten einfach drauflos zu schreiben, alles aufzuschreiben, was einem in den Sinn kommt. 
Mir persönlich gefällt die Vorgabe der drei DIN A 4 Seiten besser. Die Uhr habe ich schon zu oft im Blick bei meinem Tagesablauf. 

Seit ich die Morgenseiten schreibe, spüre ich, wie meine Kreativität zurück kommt. Ich fühle mich schon zu Tagesbeginn wieder freier von kopflastigem Ballast, den ich sonst durch den Tag mit mir herumschleppe. Und glaubt mir, meine Tage sorgen auch so schon für genügend neuen Ballast. Es tut mir also gut, jeden Morgen erst einmal ein bisschen Platz zu schaffen.
______________________________________________________________


In diesem Sinne: Probiert es einfach mal aus!



Mittwoch, 17. April 2019

Von Null auf Garten

Mein Garten war im alten Blog ja immer mal wieder Thema. Deshalb heute eine kurze Statusmeldung, zu mehr reicht die Zeit vermutlich nicht. Fast zwei Jahre lang lag unser Garten mehr oder weniger brach. Die finanzielle Situation, das Schreiben, der neue Job im Buchladen, ein Autounfall, es kamen viele Faktoren zusammen, die mir einfach die Kraft für tägliches Buddeln und Pflegen und Gießen geraubt haben. Trotzdem liebe ich meinen Garten und in diesem Jahr wollen wir ihn endlich wieder anpacken. Wir, das bin ich und das sind meine drei Jungs, die noch zu Hause leben, inzwischen 13, 15 und 17 Jahre alt und überraschend interessiert an allem, was da wächst und gedeiht.

Zwei Dinge haben wir für uns nach einem ersten Gartenrundgang beschlossen:

1. Unser Garten soll kein klassischer Ziergarten mehr werden, das würden wir a) rein zeitlich nicht schaffen und b) uns auch finanziell nicht leisten können und c) auch der Insekten und Vögel zuliebe gar nicht wollen.
2. Wir wollen versuchen, die üblichen Hau-Ruck-Aktionen zu vermeiden und statt dessen uns lieber viele kleine regelmäßige Schritte angewöhnen, die unseren Garten so nach und nach von einem - nun ja - Dornengestrüpp in ein Naturparadies verwandeln. 

Denn eins hat unser brachliegender Garten allen anderen Gärten in unserer Nachbarschaft voraus. Trotz unserer zwei Freigänger-Kater wimmelt es bei uns im Garten vor Lebewesen. Bienen, Hummeln, Krabbelviecher, deren Namen ich gar nicht alle kenne, bei uns leben Igel, mehrere Eichhörnchen, jede Menge Mäuse, so viele verschiedene Singvögel, dass wir oft ein Lexikon zu Rate ziehen müssen, Kröten und neuerdings auch ein Bergmolch. Zumindest glauben wir, dass es einer ist. Wir haben ihn zwischen unseren Steinen gefunden und der kleine Kerl hat uns freundlicherweise ganz kurz seinen leuchtend orangen Bauch gezeigt, bevor er dann gemütlich weitergewandert ist. Dieses Paradies wollen wir auf keinen Fall durch falsche und übertriebene Pflege zerstören, sondern eher noch verbessern.



Zusammen haben wir verschiedene Pläne geschmiedet, die jetzt nach und nach umgesetzt werden, immer mit dem Vorsatz, möglichst wenig bis gar kein Geld für alles auszugeben, denn Geld ist derzeit Mangelware. Wer also hier Tipps für tolle Staudenbeete oder extravagante Bepflanzungen sucht, ist bei uns falsch. Wer sich dafür interessiert, wie man in einem Garten fast ohne Geld trotzdem schöne Ecken und Blickfänge gestalten kann, ist herzlich eingeladen, immer mal wieder vorbei zu schauen. Beim nächsten Gartenrundgang werde ich dann auch ein paar mehr Bilder machen und hier einstellen. Versprochen.

Zuerst haben wir angefangen, uns die allernötigsten Wege und Ecken etwas freizuschneiden. Den Schnitt hatten wir schon vor vier Wochen durchgeführt, letztes Wochenende haben wir dann alles gehäckselt und als Mulch wieder unter unserer noch im Entstehen begriffenen Waldhecke verteilt. Die Waldhecke ist eigentlich ganz von selbst entstanden. Irgendwo aus einem Nachbargarten kam ein Holunder vorbei und ist übers letzte Jahr schon richtig groß geworden, daneben eine Haselnuss ganz ohne unser Zutun. Da wir noch einige Meter Platz haben, suchen wir jetzt nach weiteren Waldpflanzen, kleinen Trieben, die wir in unseren Garten umsetzen können.

Zwei alte Steinhochbeete haben wir auch wieder freigelegt, hier können wir bienenfreundliche Pflanzen und Blumen aussäen. 
Gemüsebeete im Garten will ich keine mehr anlegen. Allerdings haben wir schon seit Jahren immer wieder einen Naschbalkon, auf dem allerhand wächst, zur Zeit verschiedene Kräuter, Pflücksalate, Kartoffeln in einer Tonne, Erbsen, dicke Bohnen ... 

Und dann braucht man ja irgendwann auch noch ein bisschen Zeit, um einfach mal in der Hängematte zu liegen.




PS:

Es gibt derzeit eine wunderbare Aktion des Umweltinstituts München, bei der man sich einen Ratgeber zum Thema "Bienengarten" kostenlos herunterladen kann. Außerdem kann man ein Samentütchen bestellen (solange der Vorrat reicht) und so selbst im eigenen Garten mithelfen, unsere Umwelt wieder ein bisschen bienenfreundlicher zu gestalten. Ich kopiere euch die Mail zum Download und Weiterverteilen einfach hierher:


Hallo,
bestimmt hast du schon vom großen Insektensterben gehört: seit 1989 ist der Insektenbestand in Deutschland um fast 80 Prozent zurückgegangen. ForscherInnen warnen, dass Insekten sogar ganz aussterben könnten, wenn das so weitergeht!
Beim Umweltinstitut kann man jetzt ein kostenloses E-Book mit Tipps anfordern, wie man im eigenen Garten oder Balkon ein Paradies für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge schafft. Dazu kann man außerdem noch ein Tütchen mit kostenlosem Saatgut für Pflanzen bestellen, die Bestäuber besonders gerne anfliegen.
Hier geht es zu der Aktion:  https://www.umweltinstitut.org/bienengarten




Sonntag, 31. März 2019

Wie ich zur Fußgängerin wurde


Angefangen hat alles mit einem Autounfall. Selbstverschuldet, keine Vollkasko, Rippenbrüche und ein kaputtes Auto. Und absolut kein Geld für ein neues.
Im ersten Moment war da Panik. Kein Auto? Wie soll das gehen? Von meinen Kindern wohnen noch drei bei mir zu Hause. Ständig muss einer irgendwo hin oder irgendwo weg. Das Mama-Taxi fährt seit 28 Jahren regelmäßig und zuverlässig. Und meine Lesungen. Oft in den entlegensten Orten der Provinz. Wie soll ich da hin kommen? Nicht zu reden von meinen Wochenendeinkäufen für meine Großfamilie. Und ich bin alleine damit. Alleinerziehend. Alleineinkaufend. Alleinfahrend.
Es waren meine Jungs, die zuerst sagten: Wir schaffen das! Wir brauchen kein Auto. Das war letztes Jahr im Juli. Und seitdem sind wir kein bisschen weniger unterwegs als früher. Nur eben mit dem Bus, der Bahn, dem Fahrrad und zu Fuß.
Schuld am ersten längeren Fußweg an einem klaren Wintermorgen war der Bus, der einfach nicht kam. Ich musste dringend zu meinem Zweitjob im Buchladen und bin notgedrungen los gelaufen.
Zum Laden sind es etwa drei Kilometer - eigentlich gar keine große Entfernung, aber ich war vorher schlichtweg nie auf die Idee gekommen, diese Strecke zu Fuß zurückzulegen. Als ich im Buchladen ankam, war ich um zwei Erkenntnisse reicher.
1. Ich habe zu Fuß keine Minute länger gebraucht als der Bus, der unterwegs an gefühlt einhundertdrölfzig Stationen Halt macht.
2. Ich fühlte mich viel wacher und fitter als sonst um diese Uhrzeit.
Von diesem Tag an bin ich (fast) jeden Morgen zu Fuß zur Arbeit gelaufen. Und bekam ganz schnell noch eine Erkenntnis dazu: Es gibt unterwegs unglaublich viel zu sehen und zu entdecken, und das mitten in Hanau.
Mein schönstes Erlebnis bisher: Ein Eichhörnchen, das seine Jungen von einem Baum in einen anderen "umgezogen" hat.
Seit diesen Fußmärschen zum Job bin ich begeisterte Fußgängerin geworden. Ich habe mir sogar einen "Hackenporsche" zugelegt und statt einmal pro Woche gehe ich jetzt einfach öfter einkaufen. Und den Rest erledigt ein Biobauernhof aus unserer Gegend per Gemüsekistenabo. Das können wir uns nämlich leisten, seit wir kein Auto mehr fahren.
Zu meinen Lesungen fahre ich fast immer mit der Bahn. Und laufe dann vom Bahnhof zum Veranstaltungsort. Erst ein einziges Mal musste ich mir ein Auto leihen, alles andere ließ ich prima "öffentlich" und zu Fuß erledigen.
Inzwischen denke ich kaum noch darüber nach, ob ich eine Strecke wirklich laufen will. Ich laufe sie einfach. Und ja, ich tue dabei auch etwas für die Umwelt und meine Gesundheit. Die Bewegung und das Draußensein tun mir gut. Mein Körper verändert sich. Noch mehr hat sich mein Körperbewusstsein verändert. Ich nehme wieder wahr, dass ich aus mehr bestehe als nur aus Kopf, der von A nach B transportiert werden muss. Ich kann gehen, laufen, meine Hände können Dinge tragen, meine Arme sogar schleppen. Ich sehe, höre und rieche wieder, was draußen vor sich geht. Bei Autofahren hörte ich bestenfalls das Radio und den Verkehrsfunk. Selbst Sorgen und Ängste verlieren ihre Macht über mich, seit ich täglich zu Fuß unterwegs bin. Gedanken drehen sich nicht mehr im Kreis, sondern finden schnell eine Richtung und die Ideen für Geschichten liegen ja bekanntlich sowieso auf der Straße.
Wen ich jetzt noch nicht restlos überzeugt habe, der kann ja mal das aktuelle Buch von Björn Kern lesen "Im Freien - Abenteuer vor der Tür". So ist es. Genau so. Und das beste ist: Man braucht nichts, um Fußgänger zu werden. Okay - Schuhe vielleicht. Aber sonst wirklich nichts. Macht die Tür auf und lauft einfach los!

Sonntag, 17. März 2019

Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Ehrlich gesagt, auch wenn mich die Frage seit einiger Zeit verfolgt, komme ich gar nicht dazu, sie zu beantworten. Und will das eigentlich auch gar nicht. Denn jede Antwort würde mich in eine der zahlreichen Schubladen packen, die immer irgendwo offen stehen und in die man von anderen so sehr gerne gesteckt wird.
Ich bin Schriftstellerin. Ja. Ich bin Buchhändlerin. Auch das, obwohl ich beide Berufe niemals im klassischen Sinne gelernt habe. Ich bin alleinerziehende Mutter von fünf Kindern, von denen drei noch bei mir zu Hause wohnen. Ich war einmal Rechtsanwältin, eine Schublade, die immer wieder besonders gerne von LehrerInnen und BibliothekarInnen aufgezogen wird, wenn es darum geht, mich vor einer Lesung vorzustellen , keine Ahnung, warum das so spannend sein soll. Ich bin also auch Vorleserin, ich bin Schreiblehrerin, ich bin Bücher inhalierende Leserin, ich bin begeisterte Köchin, Zu-Fuß-Geherin, ich wäre gerne Gärtnerin, was ich aber oft nur sehr spontan und temporär bin, manchmal bin ich noch Chorsängerin, oft Bahnreisende und noch öfter Reisende zwischen allen möglichen und unmöglichen Welten. Und viel zu selten bin ich Bloggerin. Aber manchmal eben auch das.
Anfang des Jahres habe ich meinen Blog umbenannt und bin mit vielen guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet. Dann habe ich meinen Blog fast aus Versehen wieder einschlafen lassen, dabei gäbe es so viel zu erzählen: vom Schreiben, vom Lesen, vom Buchladen, von meinen Schreibwerkstätten und auch einfach vom Garten oder neuen Kochrezepten. Nur - auch das Erzählen braucht Zeit und die ist bei mir oft knapp.

Aber ich habe es ja nie anders gewollt. Gestern habe ich beim Aufräumen ein kleines altes Notizbuch gefunden, in das ich als Jugendliche meine ersten Gedanken und Gedichte geschrieben habe. Und schon mit 16 wusste ich:

leben  
ich sehne mich danach
mit beiden armen
hineinzugreifen
ganz zu versinken
zu ertrinken
tragen will ich
was ich nur tragen 
kann
und mich dauert
jeder tropfen der
verloren geht

Oder, um es mit den Worten von Björn Kern zu sagen, dessen Buch "Im Freien - Abenteuer vor der Tür" mich heute durch den Sonntag begleitet hat:
Das Leben ist wie ein Eisbecher. Man kann ihn aufessen, dann ist er weg. Man kann ihn auch stehen lassen, dann ist er irgendwann auch weg.
Ich bin für aufessen. Und ich liebe jede Sorte. Mit Sahne.



Freitag, 11. Januar 2019

Bullet Journal

Ich hatte euch ja versprochen, ein bisschen zu erzählen, was sich in meinem Leben in letzter Zeit so an Veränderungen ergeben hat und wie ich diese angepackt habe. Ich fange mal hinten an und zeige euch erst eins meiner aktuellen wichtigsten Werkzeuge: mein Bullet Journal.

Die meisten von euch kennen diese (meist) punktkarierten Notizbücher bereits, für mich waren sie eine recht späte Neuentdeckung, genau genommen habe ich erst Mitte letzten Jahres damit angefangen, mich mit dem Thema Bullet Journal und allem, was es damit auf sich hat, vertraut zu machen.
Ein Listenmensch war ich schon immer. Eine Tagebuchschreiberin auch. Morgenseiten schreibe ich bereits seit einigen Jahren regelmäßig, Kalender führe ich in den verschiedensten Versionen schon lange, To-Do-Listen, Gartentagebücher, Pläne für alle möglichen Projekte, Haushaltsbücher, Ideensammlungen, Stimmungsbarometer in Form von schönen und schlechten Erinnerungen, all das sind Dinge, die es bei mir in schriftlicher Form schon immer gab. Wenn mir jemand ein Geschenk machen wollte, mit einem leeren Notizbuch lag er bei mir immer richtig, denn mein Verschleiß war hoch.
All diese Dinge aber in einem einzigen Journal zusammenzufassen und so IMMER bei mir zu haben, diese Idee war für mich völlig neu. Und ich war und bin total begeistert.
Endlich habe ich das Gefühl, Struktur in all meine Listen, Pläne, Ideen und Träume zu bekommen und nichts davon geht mehr verloren.
Wer sich mit dem Thema Bullet Journal befassen möchte, findet dazu so viele Fotos, Artikel und Beispiele im Netz, dass ich hier gar nicht erst anfangen will, einzelne davon hervorzuheben.
Die ursprüngliche Idee stammt von Ryder Caroll, und wer sein Buch "Die Bullet-Journal-Methode" liest, bekommt einen guten Einblick in die Methodik, die diesen Büchern zugrunde liegt.

Wie man sein Journal dann gestaltet, ist jedem natürlich selbst überlassen und ich gestehe: anfangs hat mich die Flut an Möglichkeiten und schönen Bildern, verschiedenen Schriften und Verzierungen fast erschlagen. Inzwischen habe ich für mich eine Mischung aus Praktischem und Schönem gefunden. Auch wenn hübsche Banner und originelle Schriften nicht zwingend erforderlich sind, um ein Bullet Journal zu führen, habe ich für mich doch gemerkt, dass die abendliche Beschäftigung mit diesen Dingen mich entspannt und es mir einfach gut tut, mich auf diese Weise meinen verschiedenen Baustellen zu nähern.

Inzwischen führe ich Jahres-, Monats-, Wochen- und Tagesübersichten, ich plane mein Schreiben genauso wie meinen Job im Buchladen, meine Haus- und Gartenarbeit, meine Blogbeiträge und - dank meiner Kollegin Alice Gabathuler inzwischen auch meine Lesereisen im Bullet. Auch ein paar Befindlichkeits - und Gewohnheitstracker probiere ich aus, außerdem führe ich Listen für Geschenkideen, Gestaltungsideen u.ä.
Die Möglichkeiten sind einfach dermaßen unerschöpflich, dass mir fast täglich etwas Neues einfällt, das ich meinem persönlichen Bullet hinzufügen möchte.
Wie sieht es bei Euch aus? Seid ihr dem Bujo, wie es liebevoll im Netz genannt wird, auch schon verfallen?

Dienstag, 1. Januar 2019

Neues Jahr - neuer Blog

Ein herzliches Willkommen allen, die mit mir ins Atelier Wort.Art umgezogen sind. Und ein genauso herzliches Willkommen all denen, die ganz neu hier vorbeischauen.
Warum nach so vielen Jahren ein neuer Blog mit einem ganz neuen Namen und einem neuen Gewand?
Es ist ein bisschen so wie mit allen Gewändern. Ich fühlte mich in meinem alten Blog "LiteraTour" zunehmend unwohl. Das Design, die Farben, der Titel, das war nicht mehr ich und es hätte mich viel viel Zeit gekostet, alles an meine neuen Bedürfnisse anzupassen. 
Und da ich mich aktuell sowieso in einer gewaltigen Phase des Umbruchs befinde, nicht nur auf meinen virtuellen Seiten, sondern auch im realen Leben gerade umstrukturiere, Ballast abwerfe und ausmiste, was das Zeug hält, war da irgendwann die Idee: warum es mit dem Blog nicht einfach genauso machen wie mit dem Kleiderschrank?
Und so starte ich jetzt ins neue Jahr mit einem ganz neuen Blog.

Was genau das Atelier Wort.Art alles beinhaltet, warum überhaupt dieser Name und was all die Brüche und Umbrüche in meinem Leben so mit sich bringen, das erzähle ich euch in den nächsten Blogbeiträgen einmal ganz in Ruhe. Den alten Blog habe ich nicht gelöscht, sondern werde ihn oben noch eine Weile verlinken. So können auch neue Besucher die alten Beiträge ganz in Ruhe nachlesen. 
Jetzt muss ich mich selbst erst einmal ein bisschen an mein neues Outfit gewöhnen, sicher werde ich in den nächsten Tagen und Wochen noch hier und da an Äußerlichkeiten herumschrauben, noch das eine oder andere Gadget hinzufügen, Farben ändern oder mit dem Design kämpfen.
Eins steht aber schon fest: Ich persönlich freue mich darauf, den neuen Blog mit Inhalten zu füllen und euch zu erzählen ... vom Schreiben, vom Leben und von dem ganzen Rest.

Beliebte Posts